Musikerdatenbank
Spering, Andreas
ANDREAS SPERING wurde geprägt von seinem Studium bei Gerd Zacher in Essen und seiner Zeit als Cembalist bei Musica Antiqua Köln und Reinhard Goebel zwischen 1990 und 1994. Als Spezialist für historische Aufführungspraxis hat er sich in den letzten Jahren bereits einen Namen gemacht. Seit 1996 ist er Künstlerischer Leiter der Brühler Schlosskonzerte als Nachfolger von Helmut Müller-Brühl. In dieser Funktion dirigiert er sowohl konzertante Opernproduktionen als auch Sinfoniekonzerte. 1999 wurde er zum Musikalischen Leiter der Händelfestspiele am Badischen Staatstheater in Karlsruhe ernannt. Dort dirigierte er bisher Scarlattis "Il Trionfo dell Onore" (1999), Händels "Flavio" (2000), "Berenice" (2001) und "Silla" (2003), ein Händel-Pasticcio (2002) sowie Festkonzerte mit den Deutschen Händelsolisten. Als ständiger Gastdirigent ist Andreas Spering der Oper Potsdam eng verbunden. Dort war er mit Glucks "Le Cinesi", Dittersdorfs "Doktor und Apotheker", Mozarts "Così fan tutte" und Vivaldis "Juditha triumphans" zu hören. Zuletzt dirigierte er dort Mozarts "Figaro". Im Rahmen der Potsdamer Musikfestspiele gastierte er zusammen mit der Akademie für Alte Musik Berlin im Jahr 2000 mit Johann Christian Bachs "Alessandro nell' Indie", im Sommer 2002 mit Ausschnitten aus Mozarts "Don Giovanni." Im Jahr 2001 gab Andreas Spering vielbeachtete Operndebüts bei den Händelfestspielen in Halle mit Händels "Rodrigo" und am Aalto-Theater Essen mit Vivaldis "Ottone in villa". Im sinfonischen Bereich gastierte er u.a. am Staatstheater Darmstadt, bei der Israel Camerata sowie beim Orquesta Ciudad de Granada in Spanien. Die Cappella Coloniensis des WDR lud Andreas Spering 1999 für eine Produktion von Johann Friedrich Reichardts "Erwin und Elmire" ein, im Mai 2001 für eine Produktion mit frühen Kantaten Haydns. Diese Zusammenarbeit wird nun mit der konzertanten Aufführung und der Einspielung von Händels "Siroe" fortgesetzt.
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